In 2021 gaben Nutzer*innen von Bird 100 Millionen Dollar in Städten aus und sparten 5 Millionen Liter Benzin

Um ein olympisches Schwimmbecken zu füllen, werden mehr als 2,5 Millionen Liter Wasser benötigt. ​

Wenn du diese Zahl verdoppelst, erhältst du eine Vorstellung davon, wie viel Benzin im Jahr 2021 dank des “Modeshift”-Verhaltens der Nutzer*innen von Bird weltweit nicht in Fahrzeugen verbraucht wurde.

In einem Jahr, in dem der IPCC-Bericht der Vereinten Nationen über den Klimawandel eine eindeutige „Alarmstufe Rot“ für die Menschheit ausspricht, sind diese Zahlen ermutigend. Laut Berechnungen der US-Umweltbehörde EPA entsprechen die geschätzten 5.000.000 Liter ungenutzten Benzins, die von den Nutzer*innen von Bird eingespart wurden, 10.000 Tonnen Kohlendioxid, die nicht in die Atmosphäre gelangt sind. Diese Menge ist vergleichbar mit der Menge an CO2, die von fast 460.000 ausgewachsenen Bäumen in einem Jahr absorbiert wird, sofern man die von der Arbor Day Foundation veröffentlichte Methodik anwendet. 

Anders ausgedrückt: Die Nutzung von Bird Fahrzeugen im Jahr 2021 hatte dieselbe Auswirkung auf die Kohlenstoffbindung wie ein Jahr Naturschutz auf einer Fläche von 6,5 Quadratkilometern des Amazonas-Regenwaldes. Das ist zwar noch nicht genug, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.


Natürlich ist die Ermittlung der Umweltauswirkungen von gemeinsam genutzten (“shared”) E-Scootern und E-Bikes keine exakte Wissenschaft. Es handelt sich dabei um einen komplizierten Prozess, der, wenn er richtig durchgeführt wird, alle Aspekte von Forschung, Entwicklung und detaillierten Prognosen über die Lebensdauer bis hin zu Recyclingmaßnahmen berücksichtigen sollte. 

Da wir unsere Verantwortung für eine korrekte Berichterstattung ernst nehmen, haben wir einen Artikel über die Durchführung dieser Schätzungen, einschließlich der damit verbundenen Risiken, verfasst. Wenn dich das Thema interessiert, kannst du den Artikel hier lesen.

Wirtschaftliche Auswirkungen durch Bird E-Scooter in 2021


Neben ihren Auswirkungen auf die Umwelt spielten die Mikro-Elektrofahrzeuge von Bird im Jahr 2021 auch eine wirtschaftliche Rolle, denn weltweit waren Städte dabei, sich wieder zu öffnen und sich dabei auf das Leben in einer Pandemie anzupassen.

Wie groß die wirtschaftlichen Auswirkungen waren, lässt sich dank einer detaillierten Studie der Goizueta School of Business der Emory University aus dem Jahr 2021 besser nachvollziehen. Laut den Ergebnissen der sechsmonatigen Studie bewirkt jeder eingesetzte Roller in einer Stadt eine bestimmte Menge zusätzlicher Ausgaben im Vergleich zu Städten vergleichbarer Größe, die diese Art von Mikromobilität nicht anbieten. 

Vorsichtigen Schätzungen zufolge haben die Scooter von Bird im Jahr 2021 in unseren Partnerstädten mehr als 100 Millionen Dollar an zusätzlichen Ausgaben generiert, vor allem bei lokalen Lebensmittel- und Getränkeherstellern. 


„Alle Angaben deuten auf die gleiche Schlussfolgerung hin: E-Scooter treiben die Verbraucherausgaben in die Höhe und sind wahrscheinlich ein bedeutender finanzieller Impuls für die lokale Wirtschaft“, sagte der Assistenzprofessor für Marketing Daniel McCarthy, der die Studie in Zusammenarbeit mit dem Doktoranden Kyeongbin Kim von der Emory University erarbeitet hat. „Bei der Entscheidung für eine Partnerschaft mit Bird oder anderen Unternehmen der Mikromobilitätsbranche müssen die Städte natürlich viele Faktoren berücksichtigen, doch der wirtschaftliche Nutzen für die lokalen Unternehmen sollte nicht unterschätzt werden.“

Andere bemerkenswerte Meilensteine und Erfolge im Jahr 2021


Auch abseits dieser ökologischen und wirtschaftlichen Zahlen war 2021 ein wichtiges Jahr für Bird. 

Als erster Betreiber sind wir in mehr als 350 Städten auf der ganzen Welt verfügbar und am 5. November wurden wir als erstes Mikromobilitätsunternehmen an der New Yorker Börse (NYSE: BRDS) notiert. Dies ist nicht nur für die Stabilität der Branche und das langfristige Wachstum wichtig, sondern auch, weil es uns Zugang zum öffentlichen Markt verschafft, um unsere Mission voranzutreiben und sinnvolle Maßnahmen zum Schutz unseres Planeten zu ergreifen. 

Zu den weiteren bemerkenswerten Daten und Erfolgen des Jahres 2021 gehören: 

  • „Der 1.000er-Club“. Auf der ganzen Welt verlassen sich Nutzer*innen für Tausende von Fahrten in ihren Heimatstädten auf Bird. Unsere Top 5-Nutzer*innen aus Austin, Lissabon, Rom, San José und Madrid haben 2021 zusammen mehr als 20.000 Fahrten unternommen.
  • Längere Distanzen. Durch die Einführung des Bird Three im Jahr 2021 mit seiner erhöhten Batteriekapazität werden längere Bird-Fahrten als je zuvor möglich. Am 7. September ging ein Nutzer in München mit seinem Bird Three bis ans Limit und legte bei einer Fahrt, die 2 Stunden und 48 Minuten dauerte, 45,8 km zurück. Damit fuhr er nur etwas mehr als 100 Meter weiter als ein Bird Three-Nutzer in Tampa, Florida, der am 10. Oktober während einer Fahrt von 2 Stunden und 39 Minuten 45,7 km zurücklegte.
  • Der Trend geht weiter. Die durchschnittliche Fahrtdauer mit Bird Fahrzeugen hat 2021 ein neues Rekordhoch erreicht. Verglichen mit 2019 ist sie jetzt weltweit 58 % länger, da die Nutzer*innen den Post-COVID-Trend fortsetzen und die Mikromobilität für längere und abwechslungsreichere Fahrten nutzen.
  • Überbrückung der Genderlücke. Wir beobachten einen erfreulichen Trend, der darauf hindeutet, dass immer mehr Frauen Scooter fahren, vor allem im Süden der USA. In Memphis sind 41 % der Nutzer*innen von Bird im Jahr 2021 weiblich, in Atlanta sind es sogar fast 46 %. Selbst in kleineren Städten wie Yuma, Arizona, ist dieser Trend zu beobachten, nachdem sich dort 2021 42 % der Nutzer*innen von Bird als Frauen identifizierten. 

Um dich immer über die Fortschritte bei der Umsetzung unseres Ziels, umweltfreundliche Verkehrsmittel für alle bereitzustellen, auf dem neuesten Stand zu halten, kannst du unseren Bird Cities Blog abonnieren.